Es kam auf der ersten Etappe, die mit 31 Kilometern eine kurze war und darüber entschied, wer am 2. Tag von welcher Position aus starten muss, schon mal zu ersten Irritationen. Nicht etwa die (eigentlich) hoch favorisierten Peugeot 3008 DKR stürmten auf die ersten Plätze, sondern das Toyota Gazoo-Team mit den fein überarbeiteten Hilux-Allradlern. Mitfavorit Nasser Al Attiyah fegte den Hilux vehement über die Kurzprüfung, eingedenk, dass er im Falle des Tagessieges am nächsten Tag als Erster in den Rundkurs Pico-Pico gehen muss. Da taktierten die Konkurrenten noch herum, als er die Bestzeit markierte. Neu-Teamkollege Ten Brinke, der versierte holländische Bauunternehmer, machte es Nasser nach und platzierte sich ebenso souverän auf Rang 2. Auf Rang 3 fuhr dann N. Fuchs (Chile), der einen Borgward steuert, der eigentlich ein Mitsubishi Lancer Evo ist und mit einem Rennaggregat aus einer Formelserie befeuert wird. Wenn das so weitergeht… Schon auf Rang 4 Bryce Menzies, der Amerikaner in Diensten des X-raid-Teams, mit dem völlig neu entwickelten Buggy in den Farben eines österreichischen Brauseherstellers. Das ist eine Ansage, zumal der US-Boy zum ersten Mal bei der Dakar startet! …
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