Schon nach der 4. Etappe rund um San Juan de Marcona mit insgesamt 440 Kilometern, davon 330 km in Sonderprüfung, sieht es eher nach einem Zwei- als nach einem Dreikampf aus, da sich inzwischen unter den Top-Ten alle vier Werks-Peugeots 3008 DKR (300, 301, 303, 306) sowie die drei Toyota Hilux des Gazoo-Rallye-Teams aus Südafrika befinden (301, 304, 308). Die restlichen 3 Plätze teilen sich, mit teils über 1 Stunde Abstand (!) der Pole Prokop auf einem Ford F150 EVO, Sheik Al Qassimi auf dem privaten 3008 DKR (siehe Bericht hier vom 12. Dezember 2017) und Jakub Przygonski/T. Colsoul auf einem JCW Mini (318). Bryce Menzies ist nach heftigem Unfall endgültig raus aus der Wertung, Nani Roma nach Unfall ebenfalls. Das ist für Teamchef Sven Quandt bitter, da er einerseits einen der drei Buggys abschreiben musste, andererseits den zweifachen Dakarsieger Roma ebenfalls. Die übrigen X-raid-Teams schlugen sich auch am vierten Tag mit einer schier endlosen Reihe an Reifendefekten mit entsprechenden Zeitverlusten herum, aber auch der pulvrige Tiefsand in und zwischen den Dünen sorgte für nicht eingeplante längere Verluste. Selbst der zeitweise Führende, Nasser Al Attiyah vom Toyota Gazoo-Team, häufte Problem an Problem, übrigens mit den gleichen Erscheinungen wie einige Mini-Fahrer, und verlor seine Führung plus satte 58 Minuten! …
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