Der Name ist irreführend. Denn Ben Zuckers (der Mann heißt wirklich so) Stimme klingt absolut nicht nach den weißen, süßen Kristallen. Sondern nach Schmirgelpapier und Glasscherben.
Nichts dergleichen nimmt er, um dem rauen Klang nachzuhelfen, sagt der 34-jährige Senkrechtstarter. Gerade wird seine große Tournee angekündigt, und dazu passt sein Debüt-Album. Er singt vom Nonkonformismus, der so leicht klingt und doch so schwer umzusetzen ist. Konventionen haben einen manchmal doch mehr im Griff, als man will. Auch ganz große Gefühle sind sein Thema, Unsicherheiten, Schwächen … und weil er so unprätentiös auftritt und alles andere als glatt und zuckrig, entkommt er der Gefahr, im Kitsch zu landen, wirkt authentisch und ehrlich.
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