„Die Lebensadern unserer Gesellschaft“ – der Untertitel klingt doch arg pathetisch, oder? Sagen wir’s also mal prosaisch: Welche Bedeutung hat denn die Infrastruktur für unseren Alltag?
Da sind wir rasch wieder beim nur vermeintlich pathetischen Untertitel des Buches von Dirk van Laak. Tatsächlich ist ja heute „alles im Fluss“. Aufs Smartphone kann man ja zeitweise (oder auch ganz) verzichten, aber kaum auf die vielen Helfer im Haushalt, die uns das Leben vereinfachen. Oder würde man wieder zurück wollen zur Petroleumlampe und zu einem Leben ohne fließendes Wasser? Mal ehrlich: Das liest sich vielleicht gut in einem historischen Abenteuerroman und eignet sich für einen Kurzurlaub der anderen Art – aber doch nicht auf Dauer.
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