Ende der 1940er, Deutschland ist nach der Währungsreform im Wiederaufbau-Fieber. Die Wirtschaft kommt ins Laufen und in Wolfsburg regiert König Käfer. Die Kunden reißen den Volkswagen-Händlern die billigen Luftgekühlten förmlich aus den Händen, gleichzeitig wird aber bereits der Ruf nach feineren Cabriolet-Kleidern für den Käfer laut. Versprachen doch Verdeckträger jenen Hauch bezahlbare Noblesse und Extravaganz, mit denen sich die Kaufmannsgattin oder der Unternehmersohn in der statusbewussten jungen Bundesrepublik gerne von gewöhnlichen Autofahrern differenzierten. Ganz besonders wenn das Cabriolet von einem Karossier stammte, so wie die Käfer, die Volkswagen zuerst bei Hebmüller in Wülfrath oder Rometsch in Berlin, vor allem aber bei Karmann in Osnabrück bauen ließ.
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