Der Buchtitel ist lang, die Lektüre allerdings sehr kurzweilig. Emmy Abrahamson, bisher als Autorin von Kinder- und Jugendbüchern profiliert, legt ihren ersten Roman für Erwachsene vor.
Und der wirkt, auf den ersten Blick jedenfalls, etwas dick aufgetragen: Eine junge Frau, Julia, träumt von einer großen Karriere. So weit, so häufig. Aber Julia hat Vorstellungen von dieser Karriere, die in solch konkretem Ausmaß absolut nicht häufig sind. De facto ist sie Englischlehrerin in Österreich, aber in ihren Träumen spielt Elfriede Jelinek eine Rolle, die Schriftstellerei, und man fragt sich schon, ob’s nicht doch eine Nummer kleiner auch ginge.
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